Religion
Der Buddhismus hat in Indien im Gegensatz zu den anderen Religionen nicht mehr viele Anhänger, nur 1 % der Inder zählt zu den Buddhisten. Seine Blütezeit erlebte er unter der Herrschaft des Königs Ashoka (268-227), der den Buddhismus nach Sri Lanka bringen ließ, wo er als Hinayana-Buddhismus die heutige Staatsreligion darstellt. Ashoka gilt den Indern noch heute als Vorbild des gütigen, gerechten Herrschers. Er lebte seinen Untertanen den Buddhismus vor, vor allem das Ahimsa- und Dharma-Prinzip, und ließ im ganzen Land Steintafeln mit den Lehren des Buddhismus aufstellen. Er baute Stupas (reishaufen- oder glockenförmige, geschlossene Bauten, in denen eine Reliquie aufbewahrt wurde), Klöster für die Mönche und künstliche Felsgrotten für die Pilger. Die buddhistische Kunst, die zuerst nur symbolische Darstellungen von Buddha, z.B. Fußabdrücke, Lotusblumen, Schirme etc. zeigte, entwickelte sich in späterer Zeit auch zu figürlichen Darstellungen.
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